Die Sushi Connection


 

Uli Brée & Michaela Scheday

Uraufführung Theater Drachengasse, Wien; 2. März – 4. April 1998

 

Mit unergründlichem Lächeln sitzen sie einander gegenüber, die Stäbchen zum Angriff bereit. Zwei Schwestern. Die eine ihre Vergangenheit (in Form eines Mannes) im Genick, die andere ihre mögliche Zukunft (in Form eines Mannes) im Schlepptau.

Sie spielen japanisches Roulette.

Sie treffen einander einmal im Monat, um alte Rechnungen zu begleichen und das Leben zu besprechen. Die Grundregel: keinen weltanschaulichen Firlefanz – talken wir small! Doch die Gespräche entgleisen, der Ton wird roh wie der Fisch, den sie verschlingen. Und um ein Haar kommen Wahrheiten ans Licht.

Sushi – weiß wie die Wahrheit; roh, unverfälscht und frisch. Brain Kamikaze. Seelenharakiri. Keine Lügen!

 

Wissen Sie, wir treffen uns einmal im Monat. Mein Mann, meine Schwester und ihr Freund. Also der, mit dem sie gerade zusammen ist. Sofern er sich bewährt hat. Wenn Sie verstehen, was ich meine… Wir bestellen uns Sushi und dann… Naja, dann geht es los. Es gibt keine Grenzen. Alles ist möglich, alles ist erlaubt. Nein, nicht was Sie denken. Viel besser, viel schöner und viel grausamer. Keine Tabus, kein doppelter Boden, kein Netz. Du lässt dich fallen und niemand fängt dich auf. Nein, keine Drogen. Nur Sushi und die Wahrheit. Sie wollen auch einmal dabei sein? Dann wird es Zeit, dass Sie meine Schwester kennenlernen.

 

 

Pressestimmen


In acht Sequenzen ersteht Klein-Japan auf dem Ikea-Teppich: zum Schießen oder Sich-Erschießen. (sala, Standard)

 

Modern live locker, lachend und sehr vergnüglich persiflierend stehen die vier Hassliebchens auf der Bühne. und doch ist`s ein Spiel voller Stacheln, eine Komödie der Demütigungen. (MR, täglich alles)

 

Eine explosive Mischung, die die Theatergruppe („Stattgespräch“, Lemgo) gekonnt inszenierte und dafür bei ihrer Premiere vom Publikum gefeiert wurde. (Lippische Wochenschau)

 

... treffsicher, witzig, gespickt mit Gags und Pointen,… bringt das Publikum zum Lachen. ... Fast ein Geniestreich. (Wiener Zeitung)

Kaiser Verlag 

 

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